Herzlich Willkommen

Das Institut für Tumor – Fatigue – Forschung ist ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das Anfang 2013 von mir (Dr. Irene Fischer) gegründet wurde, um Patient*Innen zu helfen, die  eine Krebserkrankung haben oder hatten und die sich müde und erschöpft fühlen.  Als  Fachbegriff für diesen Zustand verwendet werden “Tumor-assoziierte Fatigue”,  “Tumor – bedingte Fatigue” , “Krebs – bedingte Fatigue” oder manchmal auch nur Tumor – Fatigue  (sprich: “Fatieg”). Die Tumor-assoziierte Fatigue (TF)  kann sich auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zeigen, z.B. als verminderte Belastbarkeit,  Antriebsmangel oder Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten. TF ist etwas völlig anderes als die normale Müdigkeit und sie führt oft dazu, dass die Betroffenen nicht so am Leben teilhaben können, wie sie es wollen und wie es für ihr Alter üblich ist.

Unsere HAUPTZIELE sind…

  1. DAZU BEIZUTRAGEN, DASS PATIENTEN MIT TUMOR-FATIGUE  ERNST GENOMMEN UND ANGEMESSEN VERSORGT WERDEN
    Um das zu erreichen, haben wir im Herbst  2013 gemeinsam mit der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. (BKG) das Projekt “Tumor-Fatigue-Sprechstunde” ins Leben gerufen. Gesamtprojektleiter: Dipl.Psych. Markus Besseler (Geschäftsführer der BKG), fachliche und wissenschaftliche Leitung ´: Dr. Irene Fischer, Institut f. Tumor-Fatigue-Forschung.   Im Mittelpunkt des Projektes stehen ärztlich geleitete Spezialsprechstunden, die 2013 als Pilotprojekt in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Nürnberg ihren Anfang genommen haben und die mittlerweile in den Psychosozialen Krebsberatungsstellen der BKG Augsburg, Bayreuth, Kempten, München, Nürnberg,  Passau und Regensburg angeboten werden. In Vorbereitung sind noch Hof, Ingolstadt (Beginn Januar 2020) und Würzburg. Die Sprechstunden sind kostenlos und vertraulich und Sie benötigen keine Überweisung. Einen Termin vereinbaren können Patient*Innen, die sich (wie oben beschrieben) müde und erschöpft fühlen, die Krebs haben oder hatten und deren Wohnsitz in Bayern liegt (s. unter Standorte). An diesem wissenschaftlich begleiteten Gesamtprojekt  beteiligt sind auch die Deutsche Fatigue Gesellschaft (Köln), das Zentrum für Klinische Studien am Universitätsklinikum Regenburg, die Arbeitsgruppe Tumor-Fatigue in der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V. sowie dieTumorzentren der Universität  München und Erlangen-Nürnberg.
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  2. PATIENTEN, ANGEHÖRIGE, ÄRZTE UND ANDERE MEDIZINISCHE FACHKRÄFTE ÜBER TUMOR-FATIGUE ZU INFORMIEREN, z.B. in Form von Vorträgen, Fortbildungsveranstaltungen und Publikationen.  Alle auf dieser Website dargestellten  Informationen (s. “Über Tumor-Fatigue“)  stammen ausschließlich aus der wissenschaftlichen Literatur. Wir informieren Sie über Symptome, Ursachen, Diagnostik, Auswirkungen sowie über nicht-medikamentöse und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten einschließlich Therapien der sog. “evidenzbasierten Komplementärmedizin” (damit sind Therapien z.B. mit pflanzlichen Medikamenten gemeint, deren Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen ist).
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  3. EINEN BEITRAG ZUR ERFORSCHUNG DER TUMOR-FATIGUE ZU LEISTEN

Die hier dargestellten Informationen sollen und können nicht das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ersetzen. Unser Anliegen ist es lediglich, Ihnen auf dieser Website Informationen über die Tumor-Fatigue zu vermitteln, so dass Sie -sollte noch keine Sprechstunde in Ihrer Nähe sein- mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin möglichst gut  darüber reden können. Noch ein Hinweis: Häufig sehen Sie auf den einzelnen Seiten unterstrichene Worte in blauer Schrift. Wenn Sie darauf klicken, werden Sie zu einer anderen Seite, einer anderen Facheinrichtung  oder zu den Ausführungen zugrunde liegenden Fachartikeln geleitet.

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